Marktübersicht Espressomaschinen, Kaffeevollautomaten und Siebträger

Schweizer Schümli Kaf­fee wird immer in einem Kaf­feevol­lau­to­maten gebrüht. Eine wun­der­bare Markt– übersicht gibt es bei Espres­so­maschi­nen, Kaf­feevol­lau­to­maten, Sieb­träger ver­gle­ichen im Inter­net. Hier findet jeder Kaf­feefre­und die passende Mas­chine für seinen Bedarf.

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Den Kaffeevollautomaten richtig einstellen

Damit sich der Geschmack Ihres Schweizer Schümli Kaf­fees aus dem Kaf­feevol­lau­to­maten opti­mal ent­fal­ten kann, haben wir Ihnen einige Tipps zusammengestellt:

Der Kaf­fee schmeckt Ihnen zu bitter:

  • Ihre Kaf­feemas­chine hat eine zu hohe Brühtem­per­atur (vor allem bei reinen Ara­bica Kaf­fees zu beobachten) -> ver­wen­den Sie die niedrigere Brühtem­per­atur (im Menü Ihrer Mas­chine einstellbar)
  • der Kaf­fee ist zu fein gemahlen -> stellen Sie bitte die Kaf­feemühle auf die Mit­tel­stel­lung. Das ist in der Regel die Grun­de­in­stel­lung bei den Vol­lau­to­maten. Achten Sie darauf, dass Sie den Mahlgrad nur bei laufender Mühle verän­dern, da sich sonst Mahlgut verklem­men kann)

Der Kaf­fee schmeckt Ihnen zu sauer:

  • Ihre Kaf­feemas­chine hat eine zu niedrige Brühtem­per­atur -> ver­wen­den Sie die höhere Brühtem­per­atur (im Menü Ihrer Mas­chine einstellbar)

Der Kaf­fee hat keinen Kör­per, er schmeckt zu flach:

  • Stellen Sie die Kaf­feemühle etwas feiner (die Mit­tel­stel­lung der Mühle ist erst ein­mal die Grun­de­in­stel­lung. Verän­dern Sie den Mahlgrad nur bei laufender Mühle)
  • wenn das Ein­stellen der Kaf­feemühle keine Abhilfe bringt (oder der Kaf­fee bit­ter wird), dann ver­wen­den Sie etwas mehr Kaf­feemehl (das lässt sich eben­falls im Menü Ihres Kaf­feevol­lau­to­maten einstellen)

Der Kaf­fee bildet keine sta­bile Crema:

  • Kaufen Sie Kaf­feemis­chun­gen mit 10 bis 20% Robusta-Anteil („Schümli Kaffee“)
  • stellen Sie die Kaf­feemühle ggf. etwas feiner

Grund­sät­zliche Aus­sagen zum Thema Kaffee:

  • ver­wen­den Sie möglichst frisch gerösteten Kaf­fee. Älter als 6 Monate sollte der Kaf­fee nicht sein
  • kaufen Sie eher den “unkom­pliziert­eren” Kaf­fee, d.h. Mis­chun­gen mit einem Robusta-Anteil von 10 bis 20 Prozent à der typ­is­che Schweizer Schümli Kaf­fee ist ideal für Ihren Kaffeevollautomaten
  • dabei gilt: „100% Prozent Ara­bica“ ist nur eine Inhalt­sangabe, KEINE Qualitätsaussage.
  • kaufen Sie keine Indus­trieware deutscher und ital­ienis­cher Gross­röstereien — die kleinen und mit­tel­ständis­chen Röstereien in der Schweiz und Deutsch­land rösten nach der tra­di­tionellen (und teur­eren) Trom­mel­röst­meth­ode für 15 bis 20 min bei niedri­gen Tem­per­a­turen (die Kaf­feesäuren wer­den dabei abge­baut und die Bil­dung von Bit­ter­stof­fen wird vermieden)
  • ganz wichtig: Säu­bern Sie Ihre Kaf­feemas­chine regelmäs­sig und ent­fer­nen Sie im Bohnen­be­häl­ter das alte Kaf­feefett. Das ranzige Kaf­feefett haben Sie sonst mit im Kaffee…

Wohl bekommt’s!

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Schweizer Schümli Kaffee und die Crema

Der Kaf­feemarkt bringt immer wieder neue Spezial­itäten her­vor. Zu einer dieser Spezial­itäten gehört der Schümli Kaf­fee aus der Schweiz.

Schümli Kaf­fee, oder auch Café Crema und Kol­benkaf­fee genannt, wird stets in einem Kaf­feevol­lau­to­maten pro­duziert und weist an der Ober­fläche eine feine Crema auf, das “Schäum­chen” oder eben das “Schümli”.

Im Gegen­satz zum klas­sis­chen Fil­terkaf­fee wird der Schümli Kaf­fee im Kaf­feevol­lau­to­maten mit einem Druck von 9 bar pro­duziert. Durch den Brüh­druck und die Brühtem­per­atur wer­den beim Brühen des Kaf­fees die Kaf­feeöle aus der Bohne aus­gelöst. Dabei entsteht eine Emul­sion aus den Kaf­feeölen und dem Brüh-Wasser. Par­al­lel dazu wird das noch im Kaf­feep­ul­ver vorhan­dene CO² aus­gelöst. Unter dem Brüh­druck nimmt das Wasser anschliessend das CO² auf. Dabei nimmt das Wasser aber erhe­blich mehr CO² auf, als es unter normlen Druck­ver­hält­nis­sen könnte.

Als drit­ten chemis­chen Prozess entwick­elt Kaf­fee beim Brühvor­gang soge­nan­nte Melan­io­dine. Das sind stick­stoffhaltige organ­is­che Verbindun­gen, die beim Brühvor­gang unter der Ein­wirkung der Hitze entste­hen. Diese Melanoi­dine sind wasserabweisend.

Wenn nun der Schümli Kaf­fee den Vol­lau­to­maten ver­lässt, steht er wieder unter ganz nor­malen Druck­ver­hält­nis­sen und nicht mehr unter den 9 bar der Brühkam­mer. Bei der schla­gar­ti­gen Druck­än­derung entwe­icht CO² aus dem Kaf­fee. Der Effekt ist mit dem Entwe­ichen von Kohlen­säure zu ver­gle­ichen, wenn eine Getränke­flasche geöffnet wird.

Par­al­lel dazu suchen sich die Melanoi­dine einen Weg aus dem Wasser her­aus, weil sie ja wasser­ab­weisend sind. Dieser Prozess wird durch das blitzar­tige Aus­treten des CO2 beschle­u­nigt. Wenn nun die Melanoi­dine mit der Luft in Kon­takt kom­men, bilden die Melanoidinemoleküle eine Art Hülle um die kleinen Luft­blasen herum. So entsteht der fein­porige Schaum auf dem Schümli Kaf­fee, die Crema.

Unter­stützt wird die Crema-Bildung beim Schümli Kaf­fee durch die Ver­wen­dung von Robusta Bohnen, die einen höheren Kaffeeöl-Anteil haben, als Ara­bica Bohnen. Damit kann auch mehr Kaf­feeöl durch den oben beschriebe­nen Prozess aufgeschäumt werden.

So macht Schümli Kaf­fee Spass und schmeckt noch besser!

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