Caffè Crema

Ital­ien. Für viele Men­schen das Kaf­fee­land schlechthin. Bess­er: Das Geburt­s­land des Espres­so. Tat­säch­lich wurde in Ital­ien das erste Mal Kaf­fee mit­tels Druck extrahiert. Und so ver­wun­dert es natür­lich nicht, dass auch die Ital­iener ihren Schüm­li Kaf­fee rösten: Den Caf­fè Cre­ma.

Caffè Crema für den Kaffeevollautomaten

Espres­so und Caf­fè Cre­ma haben eines gemein­sam. Bei­de Kaf­feespezial­itäten wer­den mit Druck extrahiert. Sie benöti­gen dazu eine Kaf­feemas­chine, die diesen Druck erzeugt.

Für den Espres­so braucht es eine klas­sis­che Espres­so­mas­chine. Hier wird der Druck entwed­er durch Muskelkraft (bei ein­er Hand­he­bel­mas­chine), durch eine Fed­er (Vari­ante der Hand­he­bel­mas­chine) oder eine Pumpe (hal­bau­toma­tis­che Espres­so­mas­chine) erzeugt. Durch den Druck entste­ht beim Extrahieren der Inhaltsstoffe stets eine Cre­ma.

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Caffè Crema: In Italien kaum bekannt

Der Caf­fè Cre­ma war (und ist) in Ital­ien eigentlich unbekan­nt. Bestellt man in ein­er ital­ienis­chen Kaf­fee­bar einen Kaf­fee (bzw. Caf­fè), erhält man stets einen Espres­so. Eine “lange” Tasse Kaf­fee nach deutschem Vor­bild trinken Ital­iener nicht.

Während des Zweit­en Weltkriegs entwick­elte sich in Ital­ien der “Amer­i­cano”, eine Tasse ver­längerten Espres­sos. Doch auch beim Amer­i­cano ist die Basis der Espres­so.

Und während man in Deutsch­land und der Schweiz viele Tassen Kaf­fee mit dem Kaf­feevol­lau­to­mat­en zubere­it­et, ist Ital­ien bis zum heuti­gen Tage “Espres­so-Land”. Schließlich gibt es an jed­er Ecke Kaf­fee­bars. Wenn man zuhause seinen Kaf­fee genießen will, ver­wen­den Ital­iener meist den bekan­nten Herd­kocher, die Bialet­ti-Kanne.

Italienische Röstereien folgen dem Vollautomaten-Trend

Mit dem Aufkom­men der Kaf­feevol­lau­to­mat­en in Deutsch­land und der Schweiz sahen sich die ital­ienis­chen Kaf­feeröstereien jedoch gezwun­gen, dem Trend zu fol­gen. So entwick­el­ten sie eben­falls Kaf­feemis­chun­gen, die für die Zubere­itung im Kaf­feevol­lau­tomat geeignet sind.

Diese Caf­fè Cre­ma-Mis­chun­gen kön­nen aber sel­ten ver­leug­nen, dass sie ihren Ursprung beim Espres­so haben. Häu­fig sind sie ein wenig zu dunkel geröstet, so dass sie bei der Extrak­tion als Schüm­li Kaf­fee schnell bit­ter schmeck­en.

Hier scheinen die Ital­iener noch Nach­holbe­darf zu haben.

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